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Wir sind in:        Saint Paul


Das ist mein 1. Besuch in diesem Ort in den USA.

Reisezeit: 2015 Juli 15

 

Der Aufenthalt war mal geplant, ist aber dank Amtrak alles anders gekommen.

 


Zur Orientierung gibt es hier mal eine kleine Link-Sammlung,
die zum Teil auf externe Seiten verweist:
 

Stand:
Sonntag, 30. August 2015

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Das Hotel:     Hotel 340

Adresse:        340 Cedar St

Telefon:         651-280-4120

 

Lage:

war mal geplant

 

Zustand:

war mal geplant

 

 

 

 

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Der Bahnhof von Saint Paul:

 

Mein Eindruck:

 

 

(Geschrieben am Sonntag, 10. Mai 2015)

 

Weitere Links:

 

 

 

 

 

 

 

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Voriger Tagebuch-Eintrag

Tagebuch vom

Mittwoch, 15. Juli 2015

Die morgendliche Begrüßung in Wolf Point: Wir haben keinen Strom. Auch die Toiletten funktionieren nicht. Eine Lokomotive hat ein fluel-problem. Also kommt noch eine Güterlok ran, die die Amtrak-Loks für den Westbound-Empirebuilder umrangieren. Ein Schauspiel, das ich mit anderen Männern und Kindern, die mit rostigen Gleisnägeln spielen, fachmännisch begutachte.
Ich habe draußen, wo sich die Wölfe Guten Morgen sagen, bestimmt wichtige Durchsagen verpasst. Nein, aber wenigstens ist der Strom wieder da für die Dining- und Lounge-Cars. Dann die Katastrophen-Durchsage: Das Kartenlesegerät im Lounge-Car funktioniert nicht mehr. Alles muss cash bezahlt werden.
Und die Katastrophen-Durchsagen reißen nicht ab: Zum Lunch gibt es ein Beef-Stew für alle Passagiere. Der Fleischeintopf sieht so aus wie befürchtet - und es schmeckt auch so. Dann der Durchsage-Marathon: In der Coach-Class gibt es frisches Obst (aber nur eins für jeden) und Eiswasser. Wenn die Busse ankommen, sind zuerst wir Schlafwagen-Passagiere dran. Wann die Busse ankommen, ist noch unklar.
Erst lange nach dem famosen Lunch ist es dann soweit: Der erste Big Sky Bus rollt ein. Nachdem der Zug kurz noch aus welchen Gründen auch immer umrangiert wird, dürfen wir als erste los und versuchen, unser Gepäck unten im Bus zu verstauen. Schnell ist alles voll und die Menschen stehen verunsichert vor dem Bus rum, weil niemand auf Single-Plätze sitzen will.
Schließlich ist der Bus voll belegt und der schwitzende 60-Jährige, der sich als Busfahrer entpuppt, legt sein Smartphone aus den zittrigen Händen und fährt erst mal in die falsche Richtung los.
So langsam dreht sich die Stimmung. Der Sauberkeitsfanatiker Jim stört nur noch. Die Hitze ist ätzend, die Enge, das Geschnatter (da mach ich nicht mit). Vom Busdach tropft irgendeine Flüssigkeit auf uns Passagiere am Fenster. Erst jetzt wird mir klar, heute komme ich nicht mehr nach Saint Paul. Ja ja, diese Weite ...
Alle sind gottfroh, dass unser Busfahrer bei dieser knapp fünfstündigen Fahrt ohne Pause die richtige Fahrspur doch noch einhalten konnte und den Bahnhof von Minot gefunden hat. Unsere Ankunft wird prompt von einem Kamerateam des lokalen Fernsehsenders dokumentiert. Die Freude wird durch den neuen Attendant Martinez, einen fast leeren Dining Car und angenehm-kultivierte Menschen am Tisch noch vergrößert. Wir unterhalten uns über das Abenteuer Amtrak, Biersorten, das amerikanische Schulwesen, die Software In-Design, die Presse, den Umweltschutz, Indianer Reservate und wollen uns lieber nicht vorstellen, wie die Typen aus der Coachclass die Busfahrt erlebt haben.
Fahrplanmäßig fährt der Empire Builder um 21.45 Uhr in Minot ab in eine gewittrige Nacht. Wir allerdings haben 24 Stunden Verspätung.


Geplant:
Morgens komme ich in der Doppelstadt Saint Paul-Minneapolis an. Mein Hotelzimmer, das eine Tram-Station vom Bahnhof entfernt ist, habe ich direkt auf der Hotel-Homepage gebucht (CCD1DD85BB).
Im Guthrie-Theater (Tram-Station: Downtown East/Metrodome) habe ich ein Ticket für das Musical "Music Man" zurücklegen lassen (2380687 Beginn um 19.30 Uhr).

 

 

 

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