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Wir sind in:        Essex


Das ist mein 1. Besuch in diesem Ort in Montana, USA.

Reisezeit: 2015 Juli 11

 

Der Ort besteht eigentlich nur aus ein paar Häusern, einem Gasthof und Bahngleisen. Das Ganze liegt aber idyllisch zwischen dem West- und dem Ost-Eingang zum Glacier-Nationalpark.

 


Zur Orientierung gibt es hier mal eine kleine Link-Sammlung,
die zum Teil auf externe Seiten verweist:
 

Stand:
Sonntag, 30. August 2015

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Das Hotel:     Izaak Walton Inn

Adresse:        290 Izaak Walton Inn Rd.

Telefon:         +14062534013

 

Lage:

Einmalig: ein Gasthof mit Gleisanschluss und das mitten in der Natur vor den Toren des Glacier-Nationalparks. Der Inn ist vor allem für Bahnfreunde interessant, die dann aber angesichts der abgeschiedenen Lage ein Auto mieten müssen.

 

Zustand:

Dieser historic point (immerhin wurde das Haus bereits 1939 gebaut) ist vollgestopft mit Bahn-Andenken. Sogar umgebaute Lokomotiven und Waggons kann man als Appartement mieten. Das bemüht freundliche Personal bietet auch eine Autovermietung an. Auf den rustikal eingerichteten Zimmern gibt es weder Fernseher noch Telefon. Und auch die Wifi-Verbindung ist nicht sehr konstant. Durch die abgeschiedene Lage kann es sich die Küche leisten, nicht gerade leistungsgerechte Preise zu verlangen.

 

 

 

 

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Der Bahnhof von Essex:

 

Mein Eindruck:

 

 

(Geschrieben am Sonntag, 2. August 2015)

 

Weitere Links:

 

 

 

 

 

 

 

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Voriger Tagebuch-Eintrag

Tagebuch vom

Dienstag, 14. Juli 2015

Der morgendliche Empire Builder hat humane 30 Minuten Verspätung. Also kann ich mich in aller Ruhe und Stille vom Izaak Walton Inn verabschieden. Dieses Mal klappt der Flagstop punktgenau. "Mr. Schraider?", ruft der Schlwafwagen-Attendant und schon bin ich drin. Jim gibt zur Begrüßung eine kurze Einweisung und dann kann ich bei Sonnenschein und auf der rechten Zugseite Marias Pass, East Glacier und den Cinamascope-Big-Sky von meinem privaten Roomette aus genießen.
Kurz hinter Glasgow fängt's an. Zuerst sagt der Dispatcher, dass ein Güterzug uns überholen muss. Dann die Durchsage, dass vor uns was passiert ist. Dann die Durchsage: 9 Güterwagen sind entgleist. Die Erkenntnis wächst: Das Abenteuer Amtrak hat begonnen. Dann die Durchsage: "Wir wissen noch nicht mehr". Attendant Jim weiß auch nicht mehr, erklärt aber, dass dies auf der stark befahrenen Strecke öfters passiert (klar, bei diesen langen, schweren Güterzügen und diesem Gleismaterial).
Unbeeindruckt beginnt das Team im Dining-Car seinen Dinner-Service. Das bedeutet: Es ist laut und hektisch. Gerade als ich meinen trockenen Lachs essen will, rumpelt der Zug los, dass mein Cabernet-Sauvignan (es gibt nur Rotwein) nur so schwankt. Dann die Durchsage: Wir fahren erst mal nur bis Wolf Point, Montana. Attendant Jim ist so freundlich und macht mir das Bett - und noch freundlicher, als er 20 Dollar Tip bekommt.
Dann die Durchsage: Wir bleiben über Nacht in Wolf Point. Der Schaden ist so groß, dass die Strecke für mindestens 24 Stunden gesperrt bleibt. Amtrak plant einen Bus-Transfer zwischen hier und Minot am anderen Morgen. Und Jim erklärt, wir müssen morgen früh raus, weil er noch den Schlafwagen für die neuen Fahrgäste aus Minot herrichten muss. Trotzdem wird es eine ruhige Nacht (bloß, warum träume ich von Ex-Kanzler Kohl und Bratwürsten?)

 

 

 

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