Zurück
Weiter

 

Wir sind in:        Portland


Das ist mein 1. Besuch in diesem Ort in Oregon, USA.

Reisezeit: 2015 Juli 08

 

Die "Stadt der Rosen" ist stolz darauf, eine saubere Hafenstadt zu sein, mit nachhaltiger Stadtplanung, mit Tram-Bahnsystem und mit vielen Micro-Brauereien. In Sachen Nacktheit und Cannabis gibt man sich hier liberal.

 


Zur Orientierung gibt es hier mal eine kleine Link-Sammlung,
die zum Teil auf externe Seiten verweist:
 

Stand:
Sonntag, 30. August 2015

Nach oben


 

 

 

 

 

 

Das Hotel:     Econo Lodge Convention Center

Adresse:        305 N. Broadway

Telefon:         +1 (503) 284-5181

 

Lage:

geschickte Lage, nahe an der Innenstadt und dem Bahnhof, die direkt  mit der Straßenbahn zu erreichen sind (falls sie nicht wegen Bauarbeiten umgeleitet wird)

 

Zustand:

der übliche 08/15-Motel-Standard - das Personal ist zumeist desinteressiert, pampig und gelangweilt. Genauso langweilig und 08/15 ist das Continental Frühstück: abgepackte Süßigkeiten, Orangensaft und Kaffee (dass die Kanne leer ist, wage ich nicht zu sagen).

 

 

 

 

Nach oben

 

 

 

 

 

Der Bahnhof von Portland:

 

Mein Eindruck:

"Go by train" steht auf dem prägnanten roten Turm der Union Station. Der historische Bahnhof ist gut in Schuss. Genauso nostalgisch-niveauvoll ist das angegliederte Wilfs Restaurant, wo es neben sehr gutem Essen auch Live-Music gibt.

 

(Geschrieben am Samstag, 1. August 2015)

 

Weitere Links:

 

 

 

 

 

 

 

Nach oben

 

 

 

 

Voriger Tagebuch-Eintrag

Tagebuch vom

Freitag, 10. Juli 2015

Drei Dinge will ich vor der weiteren Zugfahrt noch in Portland erledigen: mit meiner Mastercard bezahlen (denn die neue ist ohne neuem Pin angekommen, wie Dote mir auf den Anrufbeantworter gesprochen hat); mit meiner Visakarte Bargeld abheben und eine neue Speicherkarte für meine Kamera kaufen. Als dies alles erledigt ist (auch durch die Hilfe des Smartphones eines Mitarbeiters am Bahnhof, wo ich mein Gepäck zur Lagerung abgegeben habe), kann ich das Pearl District so richtig genießen. Nach der Sanierung von Fabrikhallen im ehemaligen Hafengebiet sind wirkliche Perlen entstanden.
Genießen kann ich auch den Lunch (ausgezeichnet: CARAMEL STIR FRY — Julienne Draper Valley chicken breast, peanut caramel glaze, rice, sesame seeds) im old-fashioned Bahnhofs-Restaurant Wilf. Auch eine Gruppe von Amish People bringt das Personal nicht durcheinander. Es bleibt bei der gemütlich-legeren Atmosphäre, in der es auch Live-Music gibt.
Nostalgisch geht es auch in der großen Halle des angrenzenden Bahnhofs zu. Auf den lange Bänken warten jede Menge Menschen, um in Richtung Los Angeles, Chicago oder Seattle zu reisen. Nostalgisch auch die Technik. Zum Beispiel die Lautsprecher-Anlage, durch die ein Tati-mäßiges Kauderwelsch die Bahnreisenden verwirrt. Wenigstens kann man hier zusehen, wie wichtig der Frau das alles ist, was sie da gerade ins Mikrofon spricht. Obwohl niemand die Durchsage versteht, bildet sich eine spontane Warteschlange. Hier erfährt man schon in den ersten Minuten, wer mit wem wohin und wieso fährt. Nach diversen Krankheiten und Schicksalsschlägen kommt dann die Suche nach irgendwelchen Gemeinsamkeiten, die bereits beim gemeinsamen Kennen von irgendwelchen Ortschaften im Midwesten zu Begeisterungsstürmen führt.
Damit ist schon vieles geklärt, als dann schließlich ein Amtrak-Angestellter an unserer spontanen Warteschlange entlang läuft und sie je nach Reiseziel und gebuchter Zugklasse aufteilt. Oh, schade, aber vielleicht sieht man sich ja wieder - irgendwo, in irgendeinem Zug.
Nach der Ankunft des verspäteten Coast Starlight aus Los Angeles und diversen, undurchschaubaren Umrangiermanövern startet unser Empire-Builder mit knapp einer halben Stunde Verspätung. In Vancouver (Washington) biegt der Zug ins Columbia-River-Tal ab. Vor allem auf der rechten Zugseite kann man den Fluss gut sehen und was er aus Lava-Gestein so geformt hat. Die Landschaft in der Abendsonne genieße ich im tiefgekühlten Aussichtswagen, denn ich sitze in der Coach-Klasse auf der linken Seite.
Ich bin froh, dass ich diesen Abschnitt des Empire-Builders genommen habe und nicht die Strecke von Seattle aus. Beide Züge werden dann weit nach Mitternacht im regnerischen Spokane zusammenrangiert. Ein wenig bekomme ich davon noch mit, doch dann legt sich die Schläfrigkeit über die vielen Eindrücke und Erinnerungen an den ersten USA-Urlaub im Westen.

 

 

 

Nach oben

 

 

 

 

 

 

Kalender
Navi ausblenden
Zur Navigation