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Wir sind in:        New York


Das ist mein 6. Besuch in diesem Ort in den USA.

Reisezeit: 2015 Juli 21

 

 

 


Zur Orientierung gibt es hier mal eine kleine Link-Sammlung,
die zum Teil auf externe Seiten verweist:
 

Stand:
Sonntag, 30. August 2015

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Das Hotel:     Mayfair

Adresse:        242 W 49th St

Telefon:         +12125860300

 

Lage:

Das gibt es Anno 2015 doch noch: ein kleines, privates Hotel ideal für Theaterbesucher

 

Zustand:

Das kleine, private Hotel ideal für Theaterbesucher ist leider in keinem guten Zustand. Mein Zimmer mit Fenster zur Backsteinmauer ist aber für New Yorker Verhältnisse preislich angemessen. Meine nostalgischen Gefühle (auch durch die vielen Fotos an den Wänden) verschwinden durch ein chaotisches, unprofessionelles Aus-Checken (will die Frau an der Rezeption jetzt mein Trinkgeld nehmen oder nicht?)  - daher eine Note schlechter.

 

 

 

 

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Der Bahnhof von New York:

 

Mein Eindruck:

Amtrak's Penn-Station ist irgendwo unter dem Madison Square Garden und einem Einkaufszentrum versteckt. Wie es sich gehört, sind die Bahnsteige noch dunkler, noch enger und noch stickiger.

 

(Geschrieben am Samstag, 29. August 2015)

 

Weitere Links:

 

 

 

 

 

 

 

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Voriger Tagebuch-Eintrag

Tagebuch vom

Donnerstag, 23. Juli 2015

Ich komme mir vor, wie der alte Fred Astaire im Film-Musical "The Band-Wagon" von 1953. Der kommt mit dem Zug in der Grand Central Station an, läuft die 42nd Street zum Broadway hin und ist entsetzt: "Was ist nur aus dem Theater District geworden?!"

Jawohl. "Was haben sie nur aus New York gemacht?!"
Der Times Square als Fußgängerzone, wo lebendige Disney-Figuren auf Fotografen aus der Provinz warten.
Die 42nd Street im einheitlichen, emporragenden Banken-Look statt den schrägen Amüsier-Etablissements.
Ich nehme Abschied von New York. Hier zieht es mich nicht mehr her.

An der Grand Central Station verteilt ein Mann Werbung für einen günstigen Bus-Transfer zum Flughafen. Es ist Mittagszeit. Also gehe ich in ein Deli, das mit einem kalten und warmen Buffet und Gourmet-Theken aufwartet. Ich picke mir meinen Salat zusammen und gehe nebenan in den Bryant Park, wie die mehr oder weniger arbeitenden New Yorker ringsrum es auch tun. So sitze ich auf einem Klappstuhl im Schatten eines Baumes und genieße das Essen, das ich auf meinen Oberschenkeln herumbalanziere. Neben mir diskutiert eine Frauen-Gruppe lebhaft ihre eigenen Schreibversuche. Auf der Wiese trifft sich eine Jonglier-mal-in-der-Mittagspause-Truppe. Auf der Open-Air-Bühne steht das Broadway-"Phantom" und singt live "The Music of the Night" ...
... und da ist er, der Abschiedsschmerz.

Mit der Zeit vermischt er sich mit meinem Husten. Also hole ich meinen Koffer in meinem Hotel ab. Auf dem Weg zum Bus-Transfer entscheide ich mich, einen wartenden Taxifahrer anzusprechen, der mich schließlich zu einem günstigen Fixpreis zum Flughafen fährt, ohne ein Gespräch anfangen zu wollen.
Ich bin dadurch viel zu früh am JFK-Airport. Aber ich darf mich hinsetzen, das nervöse Einchecken beobachten und darauf warten, dass an einem der Schalter endlichn das Thomas Cook Airlines Schild angebracht wird. Der Abflug verzögert sich um eine gute Stunde, weil all die anderen Flugzeuge vor uns viel wichtiger sind. Im Gegensatz zum Condor-Hinflug ist der Service unfreundlich, teuer (nur warmes Leitungswasser gibt es kostenlos), schlicht miserabel. Da ist das Personal auf dem Flughafen Manchester wesentlich freundlicher und zuvorkommend - vielleicht auch, weil ich einer der wenigen bin, der den Transfer-Ausgang benutze, wo persönlich bei der Airline angerufen und ein Platz reserviert wird.
Mit wenig Verspätung kommt schließlich der Lufthansa-Flieger in Frankfurt an. Ich teste meine Bahn-App und buche auf dem Bahnsteig mein Ticket. Da ich zehn Euro sparen will, nehme ich die Intercity-Verbindung über Mainz. Wie üblich gibt es dort wegen Verspätungen ein großes Durcheinander, weil niemand so recht weiß, welcher Zug nun wo und wann abfährt. Doch schließlich sitze ich auf meinem reservierten Platz, der nicht markiert ist, und schwitze. Die Mitreisenden im Abteil ärgern sich über die fehlende Air Condition und die knapp 30 Minuten Verspätung. "Oh Leute, seid froh ...", will ich sagen und von meinen Amtrak-Abenteuern erzählen. Aber nach dieser durchgeflogenen Nacht bin zu müde. Ich schlafe ein, mit einer Mainzer Brezel in der Hand.

Geplant:

Am Donnerstag, 23. Juli, muss ich dann zum J.F.Kennedy-Flughafen. Um 22 Uhr startet der Flug DE049 von Condor/Thomas Cook, der über Manchester schließlich am 24. Juli um 15.15 Uhr Frankfurt erreicht. Und dann schaun mr mal, wie das mit der Zugfahrt nach Hause so klappt.

 

 

 

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