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Wir sind in:        New Orleans


Das ist mein 2. Besuch in diesem Ort in Louisiana, USA.

Reisezeit: 2015 Juli 17

 

Französische Lebensfreude, kreolischer Vodoo-Spuk, Jazz-Hochburg, Amüsiersumpf, gebeutelte Großstadt im Mississippi-Delta - New Orleans entspricht jedem Klischee.

 


Zur Orientierung gibt es hier mal eine kleine Link-Sammlung,
die zum Teil auf externe Seiten verweist:
 

Stand:
Sonntag, 30. August 2015

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Das Hotel:     Lafayette

Adresse:        600 Saint Charles Ave

Telefon:         +1 (504) 524-4441

 

Lage:

liegt geschickt zwischen Bahnhof und French Quarter und dank Security-Personal auch sicher

 

Zustand:

Nach der unplanmäßig langen Bahnreise benutze ich das Hotel leider nur zum ausgiebigen Ausruhen. Aber die Ausstattung und das Restaurant machen einen sehr guten Eindruck. Wie heißt es so schön: gerne wieder und gerne länger.

 

 

 

 

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Der Bahnhof von New Orleans:

 

Mein Eindruck:

Union Station gleich neben dem Mercedes-Benz-Stadium bietet alles, was man zum  Busfahren und zum Zugfahren nach Los Angeles, Chicago oder New York braucht.

 

(Geschrieben am Freitag, 7. August 2015)

 

Weitere Links:

 

 

 

 

 

 

 

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Voriger Tagebuch-Eintrag

Tagebuch vom

Samstag, 18. Juli 2015

Irgendwie tut es mir leid, dass ich von dem neu aufgebauten New Orleans nichts mitbekommen habe, dass die heiße Freitag-Nacht völlig an mir vorbeigegangen ist, dass ich um 5.30 Uhr schon wieder an der Hotel-Rezeption zum Auschecken stehe. Dank des Taxis bin ich eine gute Stunde vor Abfahrt des "Crescent" am Bahhof.
Die Geschichte mit der spontanen Warteschlange wiederholt sich auch hier. Eigentlich wollte ich meinen Rücken schonen und einen Schlafwagen benutzen. Doch ein Upgrade war so kurzfristig nicht mehr möglich. Der Zug ist total ausgebucht. Also wieder Zweite Klasse im Coach-Großraumwagen.
Auch auf dieser Strecke ist die Ausfahrt von New Orleans beeindruckend: Es geht vorbei an künstlichen Dämmen und neuen Hochwasser-Schutzanlagen. Und natürlich zeigt sich der Mississippi in seiner ganzen Breite. Danach wird alles weniger spektakulär. Wald und Hügel, hin und wieder ein Fluß oder ein Städtchen - die Landschaft ist nicht eintönig (wie in der Wüste), aber auch nicht einmalig (wie in den Rockies). Kein guter Stern steht über dem Zug, als er in Tuscaloosa eintrifft. In der Mercedes-Benz-Stadt beginnt es zu regnen, was dem Crescent gleich mal eine knappe Stunde Verspätung beschert . Oder war ein Dispatcher Schuld, der einem gemächlich zuckelnden Güterzug die Vorfahrt gab?
Lärmempfindlich darf man in den USA nicht sein - schon gar nicht in der Coachclass. Direkt hinter meinem Sitz beziehungsweise direkt hinter meinem Kopf haben sich zwei pfundige Gospelsängerinnen ("yeah, yeah, yeah") niedergelassen. Über den Gang und die gesamten Sitzreihen hinweg unterhalten sie sich in quietschenden Stimmen über leadership ("yeah, yeah, yeah") und die Leistungen von irgendwelchen Bischöfen und anderen Geistlichen ("yeah", "yeah", "yeah"). Und falls der Gesprächsfluss irgendwann mal abzuebben droht, wird schnell mal ein, zwei Gospelphrasen mit geschulten Stimmen gesungen. Ich erschrecke mich jedes Mal fürchterlich, doch - oh Schreck - ich bin scheinbar der einzige im Wagen, der sich über diese Rücksichtslosigkeit gegenüber den anderen Reisenden aufregt.
Es ist also nicht so sehr der Rücken, der bei dieser Zugreise malträtiert wird, sondern vielmehr meine Ohren und meine Nerven.Wie soll ich hier bloß die Nacht überstehen? Zu allem Überfluss kühlt die Air Condition den Großraumwagen auf arktische Verhältnisse herunter. Auch das Gospel-Baby hinter mir muss unter ihr viel zu kurzes Kleid eine fröhliche Disney-Schlafhose anziehen - und aus Mickey Mouse wird eine fette Ratte ("yeah", "yeah", "yeah").

 

 

 

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