... and all that Jazz

von

 

Musik:
John Kander

 

Buch:
Fred Ebb

 

 

 

 

 

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Dieses Werk von John Kander & Fred Ebb
hat einige Parallelen zu ihrem „Cabaret“-Erfolg: Auch hier geht es um Nachtclubs, Geschichte und einen Zeremonienmeister.
Doch in “Chicago” ist die Musik heißer und der Stoff schärfer.

 

Zwei Inszenierungsmöglichkeiten im Theater gibt es:

Die traditionelle, szenische Umsetzung: Es gibt unterschiedliche Schauplätze, die mehr oder weniger deutlich gezeigt werden. Helmut Baumann hat mit seiner Inszenierung bewiesen, dass dabei die Gesellschaftskritik nicht verloren geht,  Einen Videoausschnitt mit Hardy Rudolz & Gaye MacFarlane habe ich, mein Programmheft vom 24. April 1987 im Deutschen Theater München  ging dagegen  verloren.

 

Die Nummern-mäßige Umsetzung: Fast wie einst bei Brecht werden die einzelnen Shownummern angesagt und aneinandergereiht. Ohne große Ausstattung lebt diese Inszenierung durch die Qualität der Darsteller, der Choreografie und der Musik(er).
Seitdem  ich die Silvester-Vorstellung 1998 am Broadway (u.a. mit Ute Lemper) erlebt habe, glaube ich nicht mehr daran, dass dies noch zu toppen ist.

 

 

Im Kino kann man natürlich anders an dieses Werk herangehen:
mit leibhaftigen Stars und einer rasanten Schnitt-Montage.
Regisseur Rob Marshall hat mit seiner “Chicago”-Adaption  das Revival des Musicalfilms eingeläutet.